Vorbereitung:

Warum?

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Auch wenn ich diesen Satz nicht wirklich unterschreiben würde ist was wahres dran. Die Vorfreude hat einen entscheidenden Beitrag zum genialen Trip.

Um zu wissen worauf ihr euch einlasst empfehle ich euch auf jeden Fall, diese Website etwas näher zu untersuchen und eventuell gängige Lektüre zu besorgen um sich richtig in Stimmung zu versetzen. In den Medienempfehlungen (klick) findet ihr zudem einige Klassiker aus der Belletristik sowie schöne Filme und Serien, die euch auf die Zeit in Amerika einstimmen.

Wann?

Zunächst muss für einen Roadtrip der zeitliche Rahmen abgesteckt werden. Für verschiedene Rundreisen sollte eine bestimmte Mindestdauer nicht unterschritten werden, dass die Reise nicht im Stress ausartet bzw. man sich nicht wirklich nur im Auto befindet. So können zum Beispiel die Westküsten-Basics in ca. 2 Wochen abgehackt werden (auch wenn hier eine längere Dauer empfehlenswert ist), wobei für die meisten Cross-Country-Trips mindestens 4 Wochen erfordern, wenn man von beiden Küsten noch etwas mitnehmen will. Hierzu könnt Ihr euch am besten mit getesteten Beispielrouten (klick) ein Bild machen, wobei persönliche Anpassungen immer beachtet werden sollten.

Generell sind für Roadtrips die wärmeren Monate (April bis September) empfehlenswert – vor allem wenn auch nördliche Staaten besucht werden sollen – um Schneechaos, Probleme mit Mietwagen ohne Winterreifen, usw. zu umgehen. Reine Westküstentrips sind allerdings ganzjährig zu möglich. Naturphänomene wie Hurricanes an der Ostküste oder die Tornado-Saison in Staaten wie Oklahoma und Texas sollte man unbedingt berücksichtigen und sich vorab über die aktuelle Situation informieren um etwaigen Gefahren aus dem Weg zu gehen (es sei den man möchte einen auf Tornado-Hunter machen – was äußert gefährlich werden kann). Insgesamt ist es aber natürlich Geschmackssache ob man das Land im Winter oder im Sommer bereisen möchte.

Bei dieser Entscheidung können generell die einzelnen Guides zu den Staaten, Cities und National Parks (klick,klick,klick) helfen.

Ist der Zeitliche Rahmen abgesteckt und Urlaub genehmigt kann mit der eigentlichen Planung begonnen werden.

Finanzen

Sehr wichtiges Thema! Seit dem ich mit einer Autopanne und mit ausgeschöpften Kreditkartenlimit und in New York nach eine Partynacht ohne Kreditkarte und Bargeld darstand habe ich aus meinen Fehlern gelernt. Ich besitze mittlerweile 5 Kreditkarten, die ich an den verschiedensten Orten aufbewahre. Natürlich ist auch das etwas übertrieben, wobei ich niemand raten würdemit weniger als 2 Kreditkarten in die USA zu fahren.

Gut und welche jetzt?

Ganz klar, oft empfohlen und super Konditionen. Die DKB-Visa-Card (klick); kostenfrei mit kostenfreiem Girokonto und weltweiter kostenfreier Geldabhebung an jedem Geldautomaten – dazu gibt es noch Zinsen von mehr als 1 % auf das Guthaben – was will man mehr? Das ist mittlerweile meine Standartkarte, die ich im Alltag in meinem Geldbeutel habe und übrigends auch ein gutes Hauptgirokonto.

Zweitkarte:

Egal ob Comdirekt, CortalConsors oder ING-DIBA (klick, klick, klick) die Visa-Angebote sind relativ ähnlich und kosten allesamt nichts und auch die Bargeldabhebung mit der Karte im Ausland ist umsonst. Ich persönlich mag die Comdirekt-Karte am liebsten, da sie ein echtes Kreditlimit hat, dass wöchentlich automatisch vom Girokonto wieder ausgeglichen wird. Das heißt, auch ohne TAN und Onlinebanking ist nach einer Woche wieder Geld auf der Karte. Bei den anderen ist in der Regel ein Betrag auf die Karte zu überweisen.

Die Alternative: Advanzia bietet auf gebuehrenfrei.com eine MastercardGold zum Nulltarif an. Dabei handelt es sich um eine echte Kreditkarte, das heißt dass ein bestimmtes Limit überzogen werden darf, dieses muss bis zum Monatsende per Überweisung ausgeglichen werden, sonst fallen sehr hohe Zinsen an. Die manuelle Überweisung ist sehr umständlich, aber es gibt auch Vorteile.

Wer seinen Flug und Hotels mit der Karte bezahlt hat hier eine automatische Reiserücktrittskostenversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung (mit relativ schlechten Konditionen, aber besser als nichts) dabei. Dazu sagt man noch, dass Mastercard im allgemeinen bessere Wechselkurse hat als Visa-Karten.

Ist definitiv eine gute Not-Karte und ich nutze sie auch immer für die Flugbuchung. Wer diese Karte nicht hat sollte sich hier (klick) über Reiserücktrittskostenversicherungen schlau machen. In kurz: Schließen Sie eine ab, ein gebrochenes Bein vor dem Abflug und ein paar tausend Euro sind weg.

Zu EC- oder normalen Bankkarten – ich kann nur berichten, dass meine Sparkassenkarte an keinem einzigen Geldautomaten funktioniert hat, weshalb ich nur Kreditkarten empfehle.

Traveller-Schecks… Nein, nie mehr wieder. Teuer, niemand will sie, unpraktisch, schlecht.

Bargeld ist Persönlichkeitssache. Ich kann den Wunsch verstehen, etwas dabei haben zu wollen, aber man sollte sich bewusst sein, dass die Banken einen bei der Devisenbereitstellung über den Tisch ziehen. Die Wechselkurse sind katastrophal! Mit einer funktionierenden Kreditkarte braucht man eigenlich gar kein Bargeld, bis man am ersten Automaten (Außerhalb des Flughafens – sonst meist Gebühren; in großen Städten aber sowieso immer) was abheben kann. Übliche Stückelung in den USA ist bis 20 $ größere Scheine sind verpönt und selten gesehen. Daran bei einer eventuellen Devisenbestellung denken + auch ein paar 1 $ Scheine mitbestellen.

Beim zweiten oder dritten Trip hat man dann meist noch ein paar Rest-Dollar vom letzten mal übrig.

Bei einer groben Kostenplanung hilft der folgende Guide (klick).

Versicherungen

Ich würde jedem, der in die USA reist dringendst empfehlen eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Den selbst ein Pflaster vom Arzt aufgeklebt zu bekommen kann in Amerika Unsummen verschlingen.

In den meisten Fällen ist eine einfache Police ausreichend, die bei fast jeder Versicherung oder Bank abgeschlossen werden kann oder auch ab und zu bei bestimmten Kreditkarten oder Autoclub-Mitgliedschaften mit eingeschlossen ist. Wichtig ist es sich mit den Versicherungsbedingungen und Maximalsummen auseinanderzusetzen und auch sicher zu gehen, dass die Police für die Reisedauer und überhaupt für die USA gilt

Bei den Versicherungsbedingungen ist unter anderem die Definition von ‘Reise’ sehr wichtig um sicherzustellen, dass die Versicherung für Reisen mit der jeweiligen Dauer auch noch gültig ist – ein Tag darüber kann die gesamte Versicherung schon nichtig machen. Überprüfen Sie auch, dass alle Reiseteilnehmer solch eine Versicherung haben bzw. die Familienmitglieder mit eingeschlossen sind!

WICHTIG: Diese Auslandsreisekrankenversicherungen gelten NICHT wenn die Reisedauer länger ist als in den Versicherungsbedingen vorgeschrieben. Dann muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden – diese sind teurer und haben häufig einen Nordamerika-Zuschlag. Nichtsdestotrotz ist die Versicherung ein Muss!

Ich persönlich empfehle für beide Versicherungstypen die Versicherungen der Hanse Merkur. Im Krankheitsfall wurde bei mir im Krankenhaus eine direkte Abrechnung zwischen Versicherung und dem Krankenhaus vereinbart – was mir das Auslegen von einigen tausend Dollar erspart hat und auch die Rückerstattung von kleineren Beträgen und Rezepten funktioniert einfach und schnell.

Hier der Link zu der Auslandsreisekrankenversicherung (Gültig für Reisen von einer Dauer von bis zu 8 Wochen/pro Kalenderjahr) KLICK

Und hier geht es zur Auslandskrankenversicherungen (für längere Reisen) KLICK

Mehr zu einer Reiserücktrittsversicherung und einer Gepäckversicherung gibt es hier.

Die Einreise

Für EU-Bürger gilt in den USA ein vereinfachtes Einreise-Visum, das sogenannte ESTA. Alle wichtigen Fakten zu dem Antrag sowie den Konditionen erfahren sie auf www.XXXXXX.XXX. Die Hardfacts: 2 Jahre gültig und pro Reise sind 90 Kalendertage Aufenthalt erlaubt. Des Weiteren muss der Reisepass bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Nach der Ausreise müssen mindestens XX Tage vergehen, bis man mit dem ESTA wieder nach Amerika einreisen darf.

90 Tage sind dir nicht genug? Erfahre hier (link) mehr wie man länger bleiben kann.

Der Flug

Viele traditionelle Roadtrip-Routen lassen sich gut und gerne als Rundreise gestalten, dies gilt vor allem an der Westküste. An der Ostküste oder gar bei einem Cross-Country-Trip ist das ganze nichtmehr so einfach.  

Mein Tipp zum Flug lautet dennoch einen normalen Hin- und Rückflug vom Startort zu buchen und von der Endstation per One-Way-Flug wieder zum Ausgangsort zurückzukehren (Verrückte aber günstige Alternative ist der Greyhound Bus). Hiermit lassen sich oft die horrenden Kosten von Gabelflügen umgehen.

Vorsicht: den One-Way-Flug nicht zu knapp vor dem Heimflug buchen um Spielraum für Verspätungen und Flugausfälle zu haben, da diese bei unabhängig gebuchten Flügen nicht von der Fluggesellschaft übernommen werden.

Aber wie so häufig gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Deshalb sollten beide Formen geprüft werden. Gabelflüge lassen sich besonders gut über swoodoo.com mit der XXXX-Funktion suchen. Generell verwende ich für meine Flüge die zwei konkurrierenden Preisvergleiche von skyscanner.com und swoodoo.com und bin so immer recht günstig geflogen.

Rund ums Auto:

Häufig wird darüber nachgedacht, ob es nicht günstiger (und gegebenfalls auch stilvoller) ist sich ein altes Auto zu kaufen und diese dann am Zielort wieder zu verkaufen. Aus mehreren Gründen ist dies allerdings nicht so einfach. Für eine Autoversicherung ist ein fester Wohnsitz mit Postadresse notwendig und die Nummernschilder müssen nach dem Antrag und dem Vorweisen einer Versicherungsbestätigung zu einem späteren Zeitpunkt in der DMV (KFZ-Stelle) abgeholt werden. Der Plan hat daher bei einem Aufenthalt von wenigen Wochen deutlich mehr Nachteile.

Ich habe mittlerweile mietwagen-billiger.de (link) als meinen Standardanbieter auserkoren, dabei achte ich lediglich, dass der eigentliche Anbieter dann auch noch eine relativ gute Bewertung (min 4 Sterne bei mehr als 1000 Bewertungen) hat.

Diesen Anbieter benutze ich wegen der Übersichtlichkeit der Angebote und Versicherungsbedingungen sowie auf Grund positiver Erfahrungen in der Vergangenheit.

Man kann auch noch bei Check24 einen Verleich fahren, wobei in 95 % der Fälle das gleiche Angebot herauskommt.

Ich habe auch schon Erfahrungen mit ADAC und direkt über SIXT gemacht und war davon sehr enttäuscht. Nicht nur hat Sixt ein äußerst dürftiges Filialnetz in den USA – es gab auch noch große Probleme mit den Mietwagenbedingungen, da uns vor Ort mitgeteilt wurde, dass wir mit dem Fahrzeug wegen der Versicherung den Staat nicht verlassen dürfen, weshalb wir an der Staatsgrenze unseren bezahlten Wagen abstellen mussten und mit einem neuen Mietwagen für einige Tage weitegefahren sind. Bei mietwagen-billiger.de können laut Rückfrage alle Fahrzeuge landesweit in den USA bewegt werden.

Generell ist dabei auch zu beachten, dass es in Staaten wie zum Beispiel Florida viele Mautstraßen gibt, die nur über bestimmte Toll-Plates (Maut-Nummernschilder) abgerechnet werden. Wer hier unterwegs ist oder druchkommt sollte unbedingt abklären, dass die Nummerschilder den EZ-Pass oder Sun-Pass haben um eine böse Kostenüberaschung zu vermeiden.

Auch sollte man wen möglich davon absehen lokal Mietwagen zu buchen, da diese generell ohne Versicherungen angeboten werden, da Amerikaner ihre private KFZ-Versicherung für Mietwagen benutzen dürfen. Als Ausländer fallen hier hohe Tagesgebühren an und man muss sich durch die Versicherungsbedingen kämpfen – die häufig verrückt sind (z.B. 10000 $ Haftpflichtsumme).

Deshalb Mietwagen bequem bei einem vernünftigen Anbieter von zu Hause aus sichern, nicht bei den Versicherungen sparen und gegebenenfalls an Maut und Winterreifen denken.

Alternativen: Für die etwas andere Erfahrung kann man bei dem Anbieter XXXX (Link) auch Wohnwagen buchen, was bei den Hotelkosten sich gegebenfalls sogar lohnen kann. Dabei ist zu beachten, dass man nur mit Genehmigung auf speziellen Plätzen übernachten darf. wild Campen steht unter Strafe – übrigens auch mit dem Zelt.

Für die etwas spontaneren Zeitgenossen gibt es noch eine etwas andere Möglichkeit. Die Website Freemover.com bietet Wohnwagenrücktransporte lediglich für die Spritkosten an. Dabei kann ein Wohnwagen kostenlos gemietet werden, der von einem Ort zu einem fremdbestimmten Ziel gebracht werden muss. Häufig ist dafür eine Woche Zeit. Ist natürlich ein Glücksgriff, wenn man hier etwas passendes findet – aber schauen kann man allemal. Versicherungsbedingen überprüfen!

Navigation

Ganz einfach; entweder zum Mietwagen ein Navigationsgerät mit dazubuchen, oder die erste Fahrt geht zum nächsten Best Buy und ein Navigationsgerät gekauft (ist meinstens viel günstiger und kann auch in Deutschland weiter verkauft werden). Man könnte auch mit dem Handy navigieren, wenn ein internationaler Datenvertrag besteht oder man sich in den USA eine Handykarte besorgt.

Tanken
Hier in Amerika läuft das tanken etwas anders ab, man muss erst bezahlen und dann bekommt man seinen Sprit. Deutsche Kreditkarten funktionieren meistens nicht an den Automaten an der Tankstelle. Der Grund dafür ist die Abfrage nach einem ZIP-Code. Da die Kreditkarte aber in Deutschland zugelassen ist hat diese keinen amerikanischen ZIP-Code. Dies kann teilweise durch die Eingabe irgendeines Amerikanischen ZIP-Codes umgangen werden (zu deutsch ‘Postleitzahl’ umgangen werden) . Wenn man mit der deutschen Kreditkarte trotzdem zahlen möchte, muss man in die Tankstelle rein gehen und den Betrag nennen was man an Sprit haben möchte. Die selbe Vorgehensweise gilt bei Bargeld.

Verkehr – Fahren in den USA:

Sie sollten sich bei Ihrer zuständigen Führerscheinstelle einen internationalen Führerschein besorgen, wenn Sie vorhaben in den USA zu Auto zu fahren. Denn offiziell ist der deutsche Führerschein in einigen Staaten nur in Verbindung mit einem internationalem Führerschein gültig. Die genauen Regelungen hierzu sind in jedem Bundesstaat anders. Generell gilt aber mit internationalem + nationalem Führerschein können aus versicherungstechnischer und von den Behörden aus für eine begrenzte Dauer (1 – 12 Monate, je nach Bundesstaat) in den USA fahren.

Wesentliche Unterschiede bei den Verkehrsregeln:

  • Das Rechtsabbiegen bei Ampeln ist grundsätzlich erlaubt, es sei denn, es ist ein Schild (no right turn on red) angebracht. Dennoch Vorfahrt achten!
  • Es darf sowohl links als auch rechts überholt werden. (Auch auf den Highways)
  • Obwohl die Linksabbiegerampel aus ist, können Sie in den meisten Fällen trotzdem abbiegen, wenn die Ampel für geradeaus grün zeigt. Es ist dann das Verkehrschild „Left turn yield on green“ an der Ampel angebracht. Auch hier den Gegenverkehr beachten.
  • Es gibt in den USA weit mehr Stopp-Schilder als in Deutschland. In Wohngebieten gibt es kein rechts vor links, sondern immer eine bevorrechtigte und eine einmündende Straße, an der das Stopp-Schild steht.
  • Hinter einem haltenden Schulbus mit eingeschalteter Warnblinkanlage und speziellem ausgeklapptem Stopp-Schild darf nicht vorbeigefahren werden. Dies kann sonst zu einer Geldstrafe, einem Eintrag ins „Register“ und schlimmerem (Öffentliche Demütigung) führen!
  • Es gibt keine grundsätzliche Regel wie schnell innerorts und außerorts gefahren werden darf, sondern es sind überall „Speed limit“ Schilder vorzufinden.

Grundsätzlich sollte man in den USA die Geschwindigkeitsbeschränkungen und die Verkehrsregeln ernst nehmen, da Nichtbeachtung bzw. Überschreitung mit hohen Geldstrafen sanktioniert wird.

Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, achten Sie auf die Anweisungen und steigen Sie nur auf Aufforderung der Polizei aus. Machen Sie keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen. Lassen Sie am besten die Hände gut sichtbar auf dem Lenkrad liegen und warten Sie auf die Anweisungen des Polizisten. Fragen Sie, wenn Sie in eine Tasche, Jacke oder ins Handschuhfach greifen möchten.

Bei einem Unfall sollten Sie sofort die Polizei rufen.

Ich würde jedem empfehlen, der Unfall- und Pannenhilfe nicht in seinem Mietwagenvertrag explizit vereinbart hat sich Gedanken über eine Automobilclubmitgliedschaft zu machen. Häufig ist die Unfall- und Pannenhilfe eine Up-Selling-Instrument, die pro Miettag für ca. 5 $ verkauft wird. Das ist sehr teuer.

Ich persönlich habe eine Mitgliedschaft beim AVD für 65 € im Jahr, da diese im Gegensatz zum ADAC auch die Unfall- und Pannenhilfe im weltweiten Ausland beinhaltet. Noch dazu bietet so eine Mitgliedschaft ja auch Vorteile bei anderen Fahren in Deutschland oder Europa. Bei Reisen (bis 8 Wochen – Versicherungsbedingungen) sind auch Schlüsselverlust und Auslandsreisekrankenversicherung mit enthalten, die teilweise auch für andere Personen mitgelten. Für junge Leute und Studenten kostet die Mitgliedschaft sogar nur 45 €. Die beinhaltete Krankenversicherung hat teilweise recht geringe Maximalbeträge – weshalb man sich selbst entscheiden muss ob das für einen selbst ausreichend ist.

Kommunikation:

Wer in der Zeit in den USA nicht auf sein Smartphone verzichten will kann sich einfach eine Prepaid-Sim-Karte besorgen und damit wie gewohnt surfen und auch ggf mal bei einem Hotel oder Restaurant anrufen. Kosten liegen hierbei bei ca. 35 – 40 €.

Die Großen 4 Anbieter: T-Mobile, At&t, Verizon und Sprint würde ich vermeiden, da diese sich – wie in Deutschland – auf Vertragsbundles spezialisiert haben. Verizon und Sprint funktionieren garnicht, da sie als nicht GSM-Anbieter keine SIM-Karten nutzen.

Wer sich hauptsächlich in großen Städten aufhält brauch nicht auf das Netz zu achten, da dort alle relativ gut funktionieren. Wer aber sein Handy zur Navigation durch die Prärie benutzen will sollte versuchen At&t zu bekommen. Dies ist am günstigsten über Cricket Wireless möglich – dort einfach eine Karte mit monatlicher Kündigung besorgen und den ersten Monat gleich bezahlen, ggf. einmal mit Kreditkarte aufladen. Wenn das Netz nicht so wichtig ist würde ich im Walmart eine Prepaidkarte mit Datenvolumen kaufen – einfach, schnell und unkompliziert (Läuft meines Wissens über das T-Mobile-Netz).

Hierfür empfehle ich die Guides zu den Themen:

Detailplanung

Sport

Freizeitgestaltung

Essen und Trinken

Feiern

Einkaufen

Kunst und Kultur

Literatur und Medien

Kulturelle Unterschiede (Einheiten, Feiertage, etc)

Sowie natürlich die verschiedenen Artikel zu beliebten:

Staaten

Städten

und Nationalparks


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.